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BGM-Studiengruppe

Lehrreden erklärt durch Parallelstellen aus dem Palikanon.

M 1: „Mūlapariyāya Sutta“ – Die Wurzel aller Dinge (s.a. Opanayiko III)
M 2: „Sabbāsava Sutta“ – Alle Triebe (s.a. Opanayiko II)
M 3: „Dhammadayada Sutta“ – Erben im Dhamma
M 9: „Sammaditthi Sutta“ – Die Rechte Ansicht (s.a. Opanayiko)
M 12: „Mahāsihanada Sutta“ – Die Größere Lehrrede über den Löwenruf
M 18: „Madhupindika Sutta“ – Der Honigkuchen
M 22: „Alagaddupama Sutta“ – Das Gleichnis von der Schlange
M 26: „Ariyapariyesana Sutta“ – Die Edle Suche
M 33: „Mahāgopālaka Sutta“ – Die längere Lehrrede über den Kuhhirten
M 44: „Cūḷavedalla Sutta“ – Die kürzere Reihe von Fragen und Antworten
M 51: „Kandaraka Sutta“ – An Kandaraka
M 52: „Aṭṭhakanāgara Sutta“ – Der Mann aus Aṭṭhakanāgara
M 60: „Apannaka Sutta“ – Die unbestreitbare Lehre
M 66: „Laṭukikopama Suttal“ – Das Gleichnis von der Wachtel
M 74: „Dīghanakha Sutta“ – An Dīghanakha
M 88: „Bāhitika Sutta“ – Der Mantel
M 98: „Vāseṭṭha Sutta“ – An Vāseṭṭha
M 98: „Vāseṭṭha Sutta“ – An Vāseṭṭha (Begleitheft)
M 101: „Devadaha Sutta“ – Bei Devadaha
M 109: „Mahāpuṇṇama Sutta“ – Vollmond I (s.a. Opanayiko)
M 112: „Chabbisodhana Sutta“ – Die sechsfache Reinheit
M 114: „Sevitabbāsevitabba Sutta“ – Was zu pflegen ist und was nicht zu pflegen ist
M 122: „Mahāsuññata Sutta“ – Die große Lehrrede von der Leerheit (s.a. Opanayiko)
M 136: „Mahākammavibhanga Sutta“ – Die längere Erläuterung der Handlung (s.a. Opanayiko II)
M 137: „Saḷāyatanavibhanga Sutta“ – Die Erläuterung der sechs Sinnesbereiche (s.a. Opanayiko III)
M 140: „Dhātuvibhanga Sutta“ – Die Erläuterung der Elemente (s.a. Opanayiko III)


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BGM-Studiengruppe

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BGM-Studiengruppe

Bei jedem Menschen geht es im Leben grundlegend um das Leiden und seine symptomatische Verhinderung. Beim religiösen Menschen geht es um die Durchdringung des Leidens bis zum Grunde des eigenen Herzens. Er will die „Wurzel des Bösen“ an sich und in sich aufspüren, damit der Weg für die wahnlos-heitere Wirklichkeit frei wird. Die Wahrheit tritt nur dann als schöpferisches Leben in unser vergängliches Sein, wenn wir in uns das große Vakuum der Leere schaffen, wenn wir zu einem Nichts werden vor uns und vor der Welt. Deshalb besteht die große Aufgabe der buddhistischen Schulung darin, das Denken von seiner Ich-Zentriertheit zu entbinden und das Knäuel der Ich-Verwirrung im Schweigen aufzulösen. Die dorthin führenden Wege werden in „Opanayiko“ außerordentlich fein und übersichtlich aufgezeigt.

Dieses Buch ist eine wirklich gelungene Zusammenstellung von Lehrreden der tiefschürfenden Art, die zudem in den Anhängen und Fußnoten durch Kurzsutten und Textstellen aus dem Sutta Pitaka erläutert werden. Zwar finden sich darin einige neue Wortprägungen, aber der Stil ist flüssig und die Syntax klar und unkompliziert. Diese Quasi-Anthologie geht den Kern der Lehre an und ist somit der guten alten Anthologie
Seidenstückers klar überlegen. Kurz: Eine äußerst nützliche Dhamma-Darlegung, die hier vom Sutten-Studienkreis der BGM vorgelegt wird.

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Kategorie(n): Kamma ,

Die semitischen Religionen beziehen sich oft auf Gottes (unergründlichen) Willen, um Daseinszusammenhänge zu erklären, die indischen auf kamma (karma). Auch bei kamma bleibt vieles unergründlich, jedoch treten die Prinzipien des Kausalzusammenhangs in den Lehrreden klar hervor. So kann anhand dreier Lehrreden die moralische, die soziale und die psychologische Dimension von kamma dargestellt werden, deren Verständnis für eine spirituelle Lebensweise unumgänglich ist.

In diesem zweiten Band von Opanayiko sind den einzelnen Themenbereichen kurze Texte moderner buddhistischer Lehrer vorangestellt. Diese Einführungen sollen einen Überblick geben und die wichtigsten Aspekte hervorheben, um den Zugang zu den entsprechenden Sutten zu erleichtern. Im ausführlichen Suttenteil lassen wir – wie auch schon in „Opanayiko – Buddhistische Grundstudien“ – den Buddha selbst die kamma-Lehre erläutern.

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Kategorie(n): Ayatana , Dhātu , Geist ,

Erleben wir Realität oder nur unsere eigenen Vorstellungen davon? Die Natur stellt die Daseinsbausteine Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum und Bewusstsein als Ressourcen zur Verfügung. Wenn diese sechs Daseinsbausteine (dhatu), die entsprechende Gelegenheit bekommen, erfüllen sie eine Funktion als Sinnesbereiche (ayatana). Daraus entstehen wiederum die fünf Zusammenhäufungen oder Daseinsgruppen. Die Sinnesbereiche ebenso wie die Daseinsgruppen (khandha) sind Illusionen, weil keine davon wirklich existiert. Sie sind nur temporäre Erscheinungen im Geist, die, nachdem sie ihre Funktion erfüllt haben, wieder erlöschen. In der Welt gibt es nichts außer Formen, Tönen, Gerüchen, Geschmäckern, Berührungsempfindungen und Geistobjekten. Diesen wird eine Bedeutung, ein Wert, eine Qualität beigemessen, wodurch sie in eine entsprechende Vorstellung umgewandelt werden, an der wir dann anhaften. Die Form, der Ton oder was auch immer, ist lediglich ein Produkt des Geistes und nicht ein Ding da draußen. Diese Umwandlung zu eingebildeten geistigen Objekten findet mit Hilfe der ständig gegenwärtigen Macht der Unwissenheit statt.

Wenn wir das alles genau betrachten, dann müssen wir sagen, dass wir uns in einer Traumwelt befinden. Wir leben in einer Welt der Illusionen. Lernen wir aber den Geist zu kontrollieren, dann kann er keine täuschenden Illusionen mehr erzeugen. Das ist die erlesenste Qualität des Buddha-Dhamma, die höchste Lehre des Buddha, der dieses Problem erkannte, uns diese Tatsachen aufzeigte und den Weg aus der Illusion lehrte.

Die in diesem dritten Band von Opanayiko zusammengestellten Lehrreden weisen darauf hin, daß es letztlich möglich ist, sich der Macht der Vorstellungen und der Täuschung zu entziehen. Statt gefangen im Käfig der Vorstellungen zu leben, können wir über und jenseits von all dem stehen. Je klarer wir diesen Unterschied erkennen, desto mehr wird sich unser Geist ganz von selbst dem höheren, weltüberschreitenden Weg zuneigen.

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