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BGM
Kategorie(n): Reflexion ,

Dieses Buch ist als Praxisanregung gedacht. Die vom Erhabenen so hochgelobten anussati (Erinnerungen, Erwägungen, Vergegenwärtigungen, Reflexionen) werden selten besprochen und noch seltener ernsthaft geübt. Doch führen sie, „wenn entfaltet und häufig geübt, zu gänzlicher Abwendung, zur Loslösung, zur Erlöschung, zum Frieden, zur Durchschauung, zum Erwachen, zum Nibbāna“.

Die ersten sechs anussati werden am häufigsten in den Sutten erwähnt und sind insofern die Bedeutendsten, weil am Grundlegendsten: Reflexion über den Buddha (buddhānussati), Reflexion über den Dhamma (dhammānussati), Reflexion über den Sangha (sanghānussati), Reflexion über die Tugend (sīlānussati), Reflexion über das Loslassen (cāgānussati), Reflexion über die Deva (devatānussati).

Aber es werden noch 4 weitere genannt, nämlich: Reflexion über den Tod (maranānussati), „In den Körper gegangene Achtsamkeit“ (kāyagatāsati), „Geistesgegenwart beim Atmen“ (ānāpānasati) und Reflexion über den (Nibbāna-)Frieden (upasamānussati).

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BGM-Studiengruppe

Lehrreden erklärt durch Parallelstellen aus dem Palikanon.

M 1: „Mūlapariyāya Sutta“ – Die Wurzel aller Dinge (s.a. Opanayiko III)
M 2: „Sabbāsava Sutta“ – Alle Triebe (s.a. Opanayiko II)
M 3: „Dhammadayada Sutta“ – Erben im Dhamma
M 9: „Sammaditthi Sutta“ – Die Rechte Ansicht (s.a. Opanayiko)
M 12: „Mahāsihanada Sutta“ – Die Größere Lehrrede über den Löwenruf
M 18: „Madhupindika Sutta“ – Der Honigkuchen
M 22: „Alagaddupama Sutta“ – Das Gleichnis von der Schlange
M 26: „Ariyapariyesana Sutta“ – Die Edle Suche
M 33: „Mahāgopālaka Sutta“ – Die längere Lehrrede über den Kuhhirten
M 44: „Cūḷavedalla Sutta“ – Die kürzere Reihe von Fragen und Antworten
M 51: „Kandaraka Sutta“ – An Kandaraka
M 52: „Aṭṭhakanāgara Sutta“ – Der Mann aus Aṭṭhakanāgara
M 60: „Apannaka Sutta“ – Die unbestreitbare Lehre
M 66: „Laṭukikopama Suttal“ – Das Gleichnis von der Wachtel
M 74: „Dīghanakha Sutta“ – An Dīghanakha
M 88: „Bāhitika Sutta“ – Der Mantel
M 98: „Vāseṭṭha Sutta“ – An Vāseṭṭha
M 98: „Vāseṭṭha Sutta“ – An Vāseṭṭha (Begleitheft)
M 101: „Devadaha Sutta“ – Bei Devadaha
M 109: „Mahāpuṇṇama Sutta“ – Vollmond I (s.a. Opanayiko)
M 112: „Chabbisodhana Sutta“ – Die sechsfache Reinheit
M 114: „Sevitabbāsevitabba Sutta“ – Was zu pflegen ist und was nicht zu pflegen ist
M 122: „Mahāsuññata Sutta“ – Die große Lehrrede von der Leerheit (s.a. Opanayiko)
M 136: „Mahākammavibhanga Sutta“ – Die längere Erläuterung der Handlung (s.a. Opanayiko II)
M 137: „Saḷāyatanavibhanga Sutta“ – Die Erläuterung der sechs Sinnesbereiche (s.a. Opanayiko III)
M 140: „Dhātuvibhanga Sutta“ – Die Erläuterung der Elemente (s.a. Opanayiko III)


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BGM-Studiengruppe

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BGM-Studiengruppe

Bei jedem Menschen geht es im Leben grundlegend um das Leiden und seine symptomatische Verhinderung. Beim religiösen Menschen geht es um die Durchdringung des Leidens bis zum Grunde des eigenen Herzens. Er will die „Wurzel des Bösen“ an sich und in sich aufspüren, damit der Weg für die wahnlos-heitere Wirklichkeit frei wird. Die Wahrheit tritt nur dann als schöpferisches Leben in unser vergängliches Sein, wenn wir in uns das große Vakuum der Leere schaffen, wenn wir zu einem Nichts werden vor uns und vor der Welt. Deshalb besteht die große Aufgabe der buddhistischen Schulung darin, das Denken von seiner Ich-Zentriertheit zu entbinden und das Knäuel der Ich-Verwirrung im Schweigen aufzulösen. Die dorthin führenden Wege werden in „Opanayiko“ außerordentlich fein und übersichtlich aufgezeigt.

Dieses Buch ist eine wirklich gelungene Zusammenstellung von Lehrreden der tiefschürfenden Art, die zudem in den Anhängen und Fußnoten durch Kurzsutten und Textstellen aus dem Sutta Pitaka erläutert werden. Zwar finden sich darin einige neue Wortprägungen, aber der Stil ist flüssig und die Syntax klar und unkompliziert. Diese Quasi-Anthologie geht den Kern der Lehre an und ist somit der guten alten Anthologie
Seidenstückers klar überlegen. Kurz: Eine äußerst nützliche Dhamma-Darlegung, die hier vom Sutten-Studienkreis der BGM vorgelegt wird.

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BGM-Studiengruppe
Kategorie(n): Kamma ,

Die semitischen Religionen beziehen sich oft auf Gottes (unergründlichen) Willen, um Daseinszusammenhänge zu erklären, die indischen auf kamma (karma). Auch bei kamma bleibt vieles unergründlich, jedoch treten die Prinzipien des Kausalzusammenhangs in den Lehrreden klar hervor. So kann anhand dreier Lehrreden die moralische, die soziale und die psychologische Dimension von kamma dargestellt werden, deren Verständnis für eine spirituelle Lebensweise unumgänglich ist.

In diesem zweiten Band von Opanayiko sind den einzelnen Themenbereichen kurze Texte moderner buddhistischer Lehrer vorangestellt. Diese Einführungen sollen einen Überblick geben und die wichtigsten Aspekte hervorheben, um den Zugang zu den entsprechenden Sutten zu erleichtern. Im ausführlichen Suttenteil lassen wir – wie auch schon in „Opanayiko – Buddhistische Grundstudien“ – den Buddha selbst die kamma-Lehre erläutern.

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