Unsere Bücher

Die meisten unserer Veröffentlichungen liegen auch in gedruckter Form vor. Diese sind erkennbar an dem Bestellbutton neben dem jeweiligen Buch. Auf Anfrage schicken wir sie Ihnen gerne kostenfrei per Post zu.

Rechtlicher Hinweis
Die hier vorhandenen Bücher sind eine „Dhamma-Gabe“ und nur zur nicht-kommerziellen Nutzung und kostenlosen Verteilung bestimmt. Sie können die Bücher herunterladen und (soweit nicht anders vermerkt) verbreiten, und zwar immer unter der Voraussetzung, dass keine Gebühren für die Verbreitung oder die Verteilung erhoben werden. Anderweitig bleiben alle Rechte vorbehalten und liegen beim jeweiligen Autor und/oder Herausgeber.

6 Treffer
BGM-Studiengruppe
Kategorie(n): Ayatana , Dhātu , Geist ,

Erleben wir Realität oder nur unsere eigenen Vorstellungen davon? Die Natur stellt die Daseinsbausteine Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum und Bewusstsein als Ressourcen zur Verfügung. Wenn diese sechs Daseinsbausteine (dhatu), die entsprechende Gelegenheit bekommen, erfüllen sie eine Funktion als Sinnesbereiche (ayatana). Daraus entstehen wiederum die fünf Zusammenhäufungen oder Daseinsgruppen. Die Sinnesbereiche ebenso wie die Daseinsgruppen (khandha) sind Illusionen, weil keine davon wirklich existiert. Sie sind nur temporäre Erscheinungen im Geist, die, nachdem sie ihre Funktion erfüllt haben, wieder erlöschen. In der Welt gibt es nichts außer Formen, Tönen, Gerüchen, Geschmäckern, Berührungsempfindungen und Geistobjekten. Diesen wird eine Bedeutung, ein Wert, eine Qualität beigemessen, wodurch sie in eine entsprechende Vorstellung umgewandelt werden, an der wir dann anhaften. Die Form, der Ton oder was auch immer, ist lediglich ein Produkt des Geistes und nicht ein Ding da draußen. Diese Umwandlung zu eingebildeten geistigen Objekten findet mit Hilfe der ständig gegenwärtigen Macht der Unwissenheit statt.

Wenn wir das alles genau betrachten, dann müssen wir sagen, dass wir uns in einer Traumwelt befinden. Wir leben in einer Welt der Illusionen. Lernen wir aber den Geist zu kontrollieren, dann kann er keine täuschenden Illusionen mehr erzeugen. Das ist die erlesenste Qualität des Buddha-Dhamma, die höchste Lehre des Buddha, der dieses Problem erkannte, uns diese Tatsachen aufzeigte und den Weg aus der Illusion lehrte.

Die in diesem dritten Band von Opanayiko zusammengestellten Lehrreden weisen darauf hin, daß es letztlich möglich ist, sich der Macht der Vorstellungen und der Täuschung zu entziehen. Statt gefangen im Käfig der Vorstellungen zu leben, können wir über und jenseits von all dem stehen. Je klarer wir diesen Unterschied erkennen, desto mehr wird sich unser Geist ganz von selbst dem höheren, weltüberschreitenden Weg zuneigen.

Mehr über die BGM erfahren

Buddhadasa Bhikkhu
Kategorie(n): Geist , Leerheit ,

„Sinnenobjekte, arammana, sind bloße Vorstellungen des Geistes“
s.a. Opanayiko III

Mehr über den Autor erfahren

K. Ñanananda Bhikkhu
Kategorie(n): Geist ,

Der ehrwürdige Bhikkhu Katukurunde Ñananda, Autor des Standardwerks "Zauber des Geistes" befasst sich in diesem Buch mit der Rolle von Konzepten beim Entstehen unserer Realität. Dies geschieht anhand von zwei wichtigen und häufig missverstandenen Begriffen 'papañca' und 'papañca-saññā-sankhā', welche in den Lehrreden des Buddha eine wichtige Rolle spielen. Die "geistige Ausbreitung", auf die sich diese Begriffe beziehen, verschleiert unseren Blick auf die grundlegenden Daten unserer Erfahrung. Worte und Vorstellungen, an denen wir haften, verhindern die Sicht der Dinge so wie sie wirklich sind. Nur wenn wir die Natur der Konzepte, die unseren Geist beherrschen, erkannt haben, können wir uns von ihnen soweit lösen, dass wir ihre Grenzen erkennen und so Dogmatismus und eine große Menge intellektueller und emotionaler Komplikationen in unserem Leben vermeiden können.

Thānissaro Bhikkhu
Kategorie(n): Geist , Haftensgruppen ,

Der frühe Buddhismus leitete zwei seiner zentralen Begriffe aus der Funktion des Feuers ab: Da ist zum einem der Begriff Upadana oder „Anhaftung“, welcher sich ursprünglich auf den Brennstoff bezog, der ein Feuer ernährt und brennen lässt und zum anderen Nibbana, der Name vom Ziel der buddhistischen Praxis, welcher eng mit dem Verlöschen eines Feuers assoziiert wurde. Anhand von Zitaten aus den Upanishaden und den Lehrreden des Pali-Kanons erläutert Thānissaro Bhikkhu sowohl das Bedeutungsspektrum der Feuer-Metapher in vorbuddhistischer Zeit als auch den Bedeutungswandel, den diese Metapher durch die Aufnahme in die Lehre des Buddha erfahren hat. Welche Schlussfolgerungen zogen die frühen Buddhisten aus der Beobachtung von Feuer? Wie verwendete der Buddha die den Menschen seiner Zeit vertraute Feuer-Metapher im Kontext seiner Befreiungslehre? Der Autor zeigt, welches Licht diese Perspektive auf die buddhistische Lehre im Allgemeinen und auf die Praxis der Meditation im Besonderen wirft. Aufgrund seiner umfangreichen neu-übersetzten Lehrredenzitate aus dem Pali-Kanon ist diese Arbeit auch für diejenigen eine nützliche Quelle, welche die buddhistischen Lehren in ihrem frühesten bekanntesten Kontext kennenlernen möchten.

Mehr über den Autor erfahren